Am Samstag fuhren die Krifteler Spielerinnen zur TSG Nordwest Frankfurt in den Norden Frankfurts. Dort wartete eine erfahrene und eingespielte Mannschaft auf sie, die momentan den 4. Tabellenplatz belegt.
Der Trainer hatte einen vollen Kader und konnte sich mit Lena Schröder aus der D1 in der Mittelblockposition verstärken. Zu Beginn überrollte die Mannschaft den Gegner. Durch gute Aufschläge von Johanna stand es plötzlich 6:0. Die Mannschaft war hellwach, agierte weiterhin mit starken Aufschlägen und guter Abwehr und konnte am Ende den 1. Satz mit 25:14 deutlich gewinnen.
Im 2. Satz zeigte die Mannschaft wieder eine tolle Leistung. Schöne Angriffs- und Abwehraktionen prägten das Spiel auf beiden Seiten. Leider leistete sich Kriftel insgesamt zu viele Aufschlagfehler und Frankfurt kam zunehmend besser ins Spiel. Am Ende verlor Kriftel den Satz knapp mit 23:25.
Im 3. Satz startete Kriftel wie im 1. Satz. Hoher Aufschlagdruck von allen Spielerinnen ließ die Frankfurter Annahme wackeln. Viele Asse, wenig Eigenfehler, tolle Blockaktionen und eine kompakte Mannschaftsleistung führten am Ende zu einem deutlichen und verdienten 25:13 Satzgewinn.
Im 4. Satz kamen die Frankfurter durch stärkere Aufschläge besser ins Spiel. Kriftel verlor völlig den Faden. Die Krifteler Annahme konnte ihr Niveau nicht halten und der Spielaufbau war für unsere Zuspieler kaum möglich. Auch die Eigenfehler konnten trotz mehrfacher Wechsel und Auszeiten durch den Trainer nicht reduziert werden. Somit gewann Frankfurt verdient mit 25:11 den vierten Satz.
Der Tiebreak sollte die Entscheidung bringen. Durch starke Aufschläge der Frankfurter und eine schwache Annahme, ähnlich wie im Durchgang zuvor, konnte sich der Gegner eine komfortable Führung herausspielen. Diese konnte bis zum Ende von 15:5 behauptet werden.
Zusammenfassend kann man trotz der Niederlage sehr zufrieden sein. Es war eines der besten Spiele der Saison und sie konnten in den beiden Sätzen ihr Bestleistung abrufen. Der Kampfgeist und die mannschaftliche Geschlossenheit waren großartig. Es ist schön zu sehen, welch gute Entwicklung die Spielerinnen unter dem Trainer gemacht haben.
Es spielten: hintere Reihe: Greta Weißhaupt, Lena Mattes, Clara Richter, Aylin Yurt, Viola Grünberg, Lena Schröder
Vordere Reihe: Johanna Schröder, Selina Schleyer Rodriguez, Feride Karamürsel

