Kriftel kommt mit blauem Auge davon

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Der Samstagnachmittag hätte für die TuS Kriftel auch ganz unangenehm enden können. Aus dem angestrebten Pflichtsieg gegen die Nachwuchshoffnungen vom Volleyballinternat in Frankfurt wurde am Ende ein 3:1 Arbeitssieg. Eigentlich sollten einige Kräfte für das Sonntagsspiel geschont werden, aber daraus wurde nichts.

Die Krifteler starteten unkonzentriert in die Partie. Viele Fehler, besonders im Service, eine wacklige Annahme und ein harmloser Angriff machte es den jungen Gästen einfach das Spielgeschehen zu bestimmen. Das gelang durch eine gute Annahme und starken Angriffen, besonders über die Mitte. Über 11:8 und 14:9 hatten es die Internatler einfach den ersten Durchgang mit 25:19 für sich zu entscheiden.

Tatsächlich wurde es im zweiten Satz zunächst nicht besser. Beim 3:7 sah sich Coach Darek Haratym gezwungen eine erneute Auszeit zu beantragen. Aber erst beim 6:10, als Kapitän Tobias Thiel ans Service kam ging ein Ruck durch die Mannschaft. Beim 11:10 ging Kriftel erstmals in Führung. Plötzlich stand der Block, es wurden keine Aufschläge mehr verschlagen und der Angriff lief, besonders über Diagonalangreifer Pascal Eichler. Die Führung betrug allerdings immer nur 2-3 Punkte, so dass man sich keineswegs sicher sein konnte. Doch das Spiel aus der eigenen Annahme funktionierte nun, so dass die TuS nicht mehr in Bredouille kam und mit 25:21 den Ausgleich erzielte.

Der Schalter war nun umgelegt. Schnell ging Kriftel in Führung, diesmal durch eine Serie von Arthur Breburda (12:3). Die Annahme um Libero Florian Ruhm war nahezu perfekt, so dass immer wieder ein schnelles Spiel über Außen aufgezogen werden konnte. Jannik Weber und Alexander Fillipidis versenkten jeden Angriff. Am Ende stand ein standesgemäßes 25:13 auf der Anzeigentafel.

Im 4. Abschnitt setzten sich die Internatler zunächst wieder stärker in Szene und führten bis zum 9:7, schafften es aber fortan nicht mehr bei eigenem Aufschlag zu punkten. Kriftel vermied leichte Eigenfehler, zudem glänzte Philip Büchi mit gutem Service und einigen Punkten über die Mitte. Als auch noch der eingewechselte Thoralf Schmelzer mit guten Aufschlägen die Frankfurter unter Druck setzte, war die Entscheidung gefallen. Mit 25:17 beendeten die Krifteler die Partie nach 1,5 Stunden Spielzeit und behielten die drei Punkte in Kriftel.