Mit spürbarer Vorfreude machte sich die U16 der TuS Kriftel auf den Weg nach Dresden zur Deutschen Meisterschaft und kehrte mit einem verdienten Platz unter den besten zehn Teams des Landes zurück.
Ein Turnier, das Fahrt aufnahm
Zum Auftakt gegen den USC Braunschweig brauchte Kriftel einen Moment, um ins Spiel zu finden. Nach einer Phase des Abtastens übernahm das Team jedoch zunehmend die Kontrolle und setzte sich mit 2:0 durch – ein gelungener Einstieg ins Turnier.
Deutlich anspruchsvoller wurde es im Anschluss gegen Marktredwitz. Die Bayern überzeugten mit kreativem und druckvollem Spiel, während Kriftel nicht ganz an den Rhythmus des Auftakts anknüpfen konnte. Das Spiel ging letztlich verdient mit 2:0 an Marktredwitz.
Dann wartete mit der Jugend der Berlin Recycling Volleys ein echtes Schwergewicht. Kriftel spielte mutig auf, sicherte sich den ersten Satz und lieferte auch danach ein intensives Duell immer wieder auf Augenhöhe. Am Ende setzte sich jedoch die größere Konstanz der Berliner durch. Platz drei in der Gruppe bedeutete: Der Weg ins Viertelfinale führte nur über die Zwischenrunde.
Kleinigkeiten machen den Unterschied
Dort traf Kriftel auf den TSV Mühldorf. Ein starker Beginn ließ hoffen, doch Mühldorf fand mit zunehmender Spielzeit die besseren Antworten, insbesondere im Blockspiel, weshalb sie den 1. Satz deutlich gewannen. Kriftel wollte nicht aufgeben und kämpfte. Letztlich ging der zweite Satz mit 25:23 an Mühldorf. So blieb Kriftel trotz guter Ansätze der Einzug in die nächste Runde verwehrt.
Charakter gezeigt am Finaltag
Am Sonntag ging es um die Plätze 9 bis 12 und hier zeigte Kriftel noch einmal, was in der Mannschaft steckt. Gegen den VC Offenburg trat das Team hellwach auf und ließ beim klaren 2:0-Erfolg keinen Zweifel an den eigenen Ambitionen.
Im abschließenden Spiel gegen die Nachwuchsspieler des VfB Friedrichshafen ging es um einen eine einstellige Platzierung. Mit Entschlossenheit, Spielfreude und mannschaftlicher Geschlossenheit sicherte sich Kriftel auch dieses Spiel mit 2:0 und damit Platz neun, ein versöhnlicher Abschluss.
Mehr als nur ein Ergebnis
Die Krifteler Jungs zeigten über das Wochenende hinweg immer wieder ihr Potenzial und bewiesen, dass sie mit den besten Teams Deutschlands mithalten können.
Trainer Weber brachte es auf den Punkt:
„Wir sind schon eine wenig enttäuscht, da wir uns mehr erhofft hatten. Wir haben nicht durchgehend unser höchstes Niveau erreicht, aber die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Der neunte Platz ist verdient und zeigt, wie nah wir an der Spitze sind. Froh war ich darüber, dass alle Spieler Ihre Akzente setzen konnten.“
Ein Turnier mit Höhen, Lernmomenten und einem starken Finish sind ein weiterer Beleg dafür, dass der Nachwuchs der TuS Kriftel in Deutschland weiterhin eine sehr gute Rolle spielt.
Für die TuS Kriftel spielten:
h. R. Vrnl. Co-Trainer Florian Ruhm, Till Kraus, Florian Heinle, Lucas Lauer, Albert Panomai, Conner Huyesman, Finn Kuhnert, Jakob Witte, Max Keller, Trainer Erik Weber
v. R. Vrnl. Theo Reif, Jonne Weber, Jakob Czmok, Johan von Lojewski, Felix Trinter, Samuel Weth

