TuS Kriftel Regionalpokalsieger 2026

Am letzten Sonntag trafen sich im saarländischen Heusweiler die Pokalsieger aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Zusätzlich durfte vom saarländischen Ausrichterverband auch der TV Wiesbach teilnehmen. Der Regionalligist hatte aber im ersten Halbfinale beim klaren 0:3 gegen die Westerwald-Volleys keine Chance.

Die TuS Kriftel startete ihr Halbfinalspiel gegen den Gastgeber den TV Walpershofen und begann sehr konzentriert. Trainer Darek Haratym setzte auf die Spieler, die im Ligabetrieb bisher nicht so oft zum Zuge kamen. Zudem halfen mit Vincent Eberle (Herren 2) und Nick Stoll (Herren 3) zwei Spieler auf der Mittelangreiferposition aus. Alle Spieler zeigten das sie eine Alternative sind und hatten während der Partie ganz selten Probleme. Im ersten Satz gab es eine schnelle 12:5 Führung. Durch gutes Service und einer stabilen Annahme wurden immer wieder Chancen erarbeitet, die meist genutzt wurden. Die TuS hatte keine Probleme den Durchgang mit 25:16 zu gewinnen. Nach einem 4:0 Start kamen die Hausherren besser ins Spiel und konnten die Partie ausgeglichener gestalten. Als sich Kriftel auf 20:15 absetzte war auch in diesem Satz eine Vorentscheidung gefallen. Kriftel holte sich den Durchgang mit 25:21. Der dritte Abschnitt verlief ähnlich. Nach einem schnellen Start kam Walpershofen wieder besser ins Spiel. Doch ein Zwischenspurt der Krifteler zum 14:8 brachte die Entscheidung. Zumindest in Sachen Kampfgeist konnte man dem Regionalligist nichts vorwerfen. Sie gaben zu keinem Zeitpunkt auf und verkürzten den Rückstand bis zum 25:21. Das bedeutete, dass Kriftel im Finale gegen die SG Westerwald-Volleys stand.

Dort setzte Traner Haratym auf seine Stammsieben und diese zeigte sofort, dass es doch noch ein Sprung von der Dritten Liga bis zur 2. Liga Süd ist. Über 9:3 und 18:6 gewannen sie Satz 1 deutlich mit 25:9. Das rheinland-pfälzische Team wurde dann aber besser und legte den Respekt ab. Sie hielten zumindest zu Beginn mit. Aber ein Krifteler Zwischenspurt bis zum 14:8 brachte auch hier die Vorentscheidung. Die SG kam sogar noch einmal bis auf zwei Punkte heran, konnte das 20:25 aber nicht vermeiden. Auch im dritten Satz war der Verlauf ähnlich. Nach einem recht ausgeglichenen Start reichte den Kriftelern ein Zwischenspurt zum 18:11. Die Westerwälder kämpften und verkürzten den Rückstand Punkt um Punkt, doch eine Gefahr waren sie im Endeffekt nicht. Mit 25:22 entschied die TuS auch diesen Durchgang für sich und holten damit zum wiederholten Mal den Regionalpokal nach Kriftel.

Damit haben sie die Qualifikationsrunde für den DVV-Pokal erreicht. Dort geht es in zwei Wochen zum amtierenden Zweitligameister des VC Gotha.